© Knappenverein Tecklenburger Land e.V. Alle Rechte vorbehalten. 2017 Aktivitäten 12.03.2017 Tag der offenen Tür im Bergbaumuseum  Viele Bergbauinteressierte kamen zu diesem ‘Tag der offenen Tür’ ins Bergbaumuseum. Christian Israel und seine Museumsmannschaft verschafften den vielen Besuchern durch fachkundige Führungen einen einzigartigen Einblick in die regionale Bergbaugeschichte.  Von der Museumsgruppe unter der Leitung vonTorsten Schmahl,und der Frauengruppe unter der Leitung von Monika Böhm konnte wiederum ein üppiges Kuchenbuffet errichtet und angeboten werden. Die vielen Kuchen, die größtenteils von unseren Vereinsmitgliedern eigenhändig gebacken und dann zu diesem Event gespendet wurden, fanden bei den Besuchern einen reißenden Absatz.  An dieser Stelle möchten die Gruppenleiter sowie der Vorstand des  Knappenvereins allen Helfern und Kuchenspendern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, herzlich Danken!   Die Küchenmannschaft 17.03.2017 Exkursion rund um den Morgensternschacht Inmitten einer reizvollen Landschaft, am östlichen Rand des Schafberges, steht der gemauerte Förderturm des Morgensternschachtes. Auf dem kleinen Park- platz vor dem Zechengelände trafen sich einige Mitglieder unseres Vereins, um ein Stück Bergbaugeschichte der Region zu erkunden. Unter orts- und sachkundiger Führung unseres Kameraden Harald Böhm, ging es zunächst steil talwärts auf der Bergbauwanderroute. Schon bald erreichten wir das Stollenmundloch der ehemaligen Zeche Anneliese. “In Notzeiten nach den beiden Weltkriegen wurde hier die Kohle unerlaubt abgebaut”, wusste  Kamerad Böhm zu berichten. “In den Jahren von 1946 bis 1950 betrieb die Stadt Osnabrück mit bis zu 100 Bergleuten die Grube, die bis zu 100 Tonnen Kohle pro Tag abbauten und zutage förderten.” Als nächste Station erreichte unsere Gruppe das Lichtloch 4 des tiefen Schafberger Stollens. Dieses Lichtloch diente zur Bewetterung des darunter liegenden 1433 Meter langen Stollen, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgefahren wurde und heute hauptsächlich der Wasserhaltung dient. Vorbei an der alten Schachtpinge der Erzgrube Preußisch Meppen, vermutlich der Überrest eines 30 Meter tiefen Erzschachtes von 1862, ging es weiter auf der Bergbauwanderroute. Bevor nun der beschwerliche Teil unseres Weges in Angriff genommen wurde, zauberte Kamerad Böhm eine Flasche Püttwasser aus seinem Rucksack und schenkte jedem Teilnehmer ein Pinneken des köstlichen Bergmannsschnapses ein. So gestärkt ging es bergauf zum letzten Punkt unserer Exkursion, zurück zum Morgensternschacht. Natürlich waren schon alle gespannt, um den 28 Meter hohen Förderturm zu befahren. Auch hier wusste Kamerad Böhm einiges zu berichten: “1824 wurde der Förderschacht der Grube Schafberg auf eine Teufe von 88 Metern nieder- gebracht und erhielt als zweiter Schacht aller Ibbenbürener Gruben eine Dampffördermaschine. Im April 1872 wurde der Schacht erstmals stillgelegt, die Gebäude wurden abgerissen und der Schacht verfüllt.” “Kurz nach dem 1. Weltkrieg wältigte die Gewerkschaft Concordia den Schacht wieder auf”, berichtete Böhm weiter. “Nach einer erneuten Stilllegung 1928 erfolgte 1940 die Übernahme durch das Ibbenbürener Ostfeld. Der Schacht wurde auf 348 Meter abgeteuft und erhielt seinen heutigen Förderturm. Gemeinsam mit dem Westfeld wurde der Morgensternschacht 1979 endgültig stillgelegt und verfüllt.” Über sehr gut erhaltene Treppen erreichten wir den oberen Teil des Turmes, in dem sich heute noch die alte Fördermaschine befindet. Kamerad Josef Robbe, der in unmittelbarer Nähe dieser Schachtanlage aufgewachsen ist, erinnerte sich an seine erste Grubenfahrt. “Als junge Burschen sind wir hier an einem Sonntag ohne Helm und jegliche Sicherheitsausrüstung mit meinem Vater angefahren.” Beeindruckt von den Erzählungen wurden natürlich auch noch Erinnerungsfotos der Kameraden auf dem Platz des Fördermaschinisten geschossen. Wir genossen noch eine Zeit lang den herrlichen Weitblick, über die ehemalige Bergarbeitersiedlung ‘Hollenbergs Hügel’ bis in das hügelige Osnabrücker Land, bis wir das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wieder verließen. Den Ausklang dieser Exkursion verbrachten wir bei einen guten Tasse Kaffee und anregender Gespräche in unserem Vereinsheim. 27.03.2017  Frühjahrsputz im Garten des Knappenheimes Die Sonne scheint, es wird wärmer und schon sind einige Kameraden nicht mehr zu bremsen, dann gärntnern sie sich durch die Beete und Anlagen unseres Knappenheimes. “Glückauf”, kann man da nur sagen. “Vielen Dank, gut gemacht!” Es war aber auch wieder mal nötig, wenn auch anstrengend, dem Wildwuchs und dem Unkraut Herr zu werden. Offensichtlich haben sich die Maulwürfe in den Grünanlagen auch wohlgefühlt. Die haben sicher das Schlägel & Eisen-Abzeichen vor unserer Tür gesehen und gedacht: ‘Hier sind wir richtig!’ Jetzt sieht wieder alles pikobello aus und der Grill wartet schon auf seinen ersten Einsatz. 24.06.2017 Knappenverein und Musikverein feiern gemeinsames Sommerfest  Auch in diesem Jahr trafen sich die Mitglieder des Knappenvereins und des Musikvereins Glückauf, um zusammen das diesjährige Sommerfest aus- zurichten. An dieser Stelle schon einmal ein herzliches Dankeschön an das “Orga”-Team, das als Veranstaltungsort das Vereinsheim des Ibbenbürener Sportvereins (ISV) ausgewählte hatte.  Hier traf man sich am Nachmittag, um in gemütlicher Runde bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gestärkt, dann zu einem kleinen Spaziergang an den Beach des Aasees aufbrach.  Am Beach angekommen, war Boule spielen angesagt. Schnell wurden  Teams gebildet und unter sachkundiger Anleitung einer Spielaufsicht hatten alle sehr viel Spaß an dem kleinen Tunier. Natürlich wurde auch im Verlauf dieser sportlichen Aktivität an ausreichender Flüssigkeitsaufnahme gedacht.  Frühabends ging es dann zurück zum ISV-Vereinsheim, wo uns ein herzhaft- leckeres Grillmenü erwartete. So gestärkt wurde dann bis weit in den Abend geklönt und gefeiert.